MaineCoon - Die Katze der Pioniere

Die Maine Coon ist eine der größten Rassekatzen überhaupt. Die Kater können 9-12 kg schwer werden. Für ihre volle körperliche Entwicklung braucht diese Rasse etwa vier Jahre. Sie sind liebenswerte,verschmuste und unaufdringliche Gesellen, welche stets die Nähe ihres Menschen suchen.

Maine Coons lieben das Spiel mit dem feuchten Element, fangen die Tropfen aus dem Wasserhahn oder plantschen in ihrem Wassernapf. Gerne verstecken Sie auch verschiedene Dinge (Bälle, Socken, Kuscheltiere usw.) im hintersten Winkel des Hauses. Sie apportieren Gegenstände und erinnern daher auch manchmal an Hunde.

Die Maine Coon stammt aus dem US-Bundesstaat Maine im Nordosten Amerikas an der Grenze zu Canada. Woher sie ihren Beinamen "Coon" hat, ist bis heute nicht geklärt.

Über ihre Herkunft existieren viele Legenden, z.B. von einem englischen Kapitän namens Coon, der Katzen über alles liebte. Wo immer er an Land ging, folgten ihm seine Langhaarkatzen, die sich mit einheimischen Katzen verpaarten. Die daraus entstandenen langhaarigen Babies nannten die Einwohner von Maine "Coons Katzen". Die wahrscheinlichste, wenn auch nicht die romantischte Erklärung ihrer Entstehung ist , die der natürlichen Selektion. Im rauhen Klima von Maine haben eben nur sehr robuste Tiere eine Überlebenschance.

Seit etwa 1850 ist die Maine Coon in der heutigen Form genetisch nachgewiesen und 1861 wurde sie zum ersten mal als eigenständige Rasse in Büchern erwähnt. In Europa wurde die Maine Coon erstmals in den 70er Jahren auf einer Katzenausstellung in Deutschland gezeigt, wo sie durch ihre "sagenhafte" Größe beeindruckte.

Die Maine Coon ist eine zu den Halblanghaar zählende, muskulöse und robust gebaute Katze mit einem sehr großen Körper und einem breiten Brustkorb. Ihre Entwicklung ist erst zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr abgeschlossen. Die an der Innenseite behaarten Ohren sind groß, spitz zulaufend und haben im Idealfall imposante "Luchspinsel". Die Pfoten der Maine Coon sind groß, rund und mit Haarbüscheln an den Sohlen versehen. Das locker fallende Fell ist am Kopf und an den Schultern kürzer, wird zum Bauch hin dichter und länger. In der kalten Jahreszeit tragen die Tiere einen Halskragen, der wie eine Löwenmähne wirkt. Der Schwanz der Maine Coon ist lang und buschig.

Es gibt einfarbige Maine Coon`s in Schwarz, Blau, Rot, Creme und Weiß  oder mit verschiedenen Tabbyfarben und -mustern    ( Tigerstreifen = Macerel oder Räderzeichnung = Classic).

Die leisen und zarten Stimmchen passen gar nicht zu diesen kräftigen Naturburschen. Mit "gurrenden" Geräuschen unterhalten sie sich mit ihrem Menschen.

Das pflegeleichte Fell der Maine Coon und ihre witzig-charmante Persönlichkeit machen sie rasch unwiderstehlich und zum Familienliebling. Maine Coon`s vertragen sich im Allgemeinem phantastisch mit Kindern, anderen Katzenrassen, sowie Hunden.